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Sinn und Unsinn von Hundebekleidung

Sinn und Unsinn von Hundebekleidung

Sinn und Unsinn von Hundebekleidung

Sinn und Unsinn von Hundebekleidung

Frieren ist unangenehm und schädlich für die Gesundheit Ihres Hundes. Vor allem Rassen, deren Ursprung in warmen Klimazonen liegt, benötigen Schutz vor Kälte, ganz besonders im Winter! Diese Rassen verfügen nor­malerweise nicht über eine schützende Unterwolle. Die Beschaffenheit (Stärke und Dichte) dieser Unter­wolle spielt eine wichtige Rolle bei der Wärmeisolation des Fells.
 

Des Weiteren sind Fak­toren wie das Alter des Hundes (Welpe/Senior), Gesundheit, Allergien und das allgemeine Befinden zu berücksichtigen. Die funktionale Beklei­dung schützt Ihren Hund bei windigen, kalten und nassen Witterungsverhält­nissen.

Im Sommer kann Ihr Hund - geanuso wie wir Menschen - unter Hitze und Sonneneinstrahlung leiden. Durch die UV-Strahlung im Sonnennlicht können besonders Hunde mit weißem Fell Sonnenbrand bekommen, der u.a. Verkrustungen an Ohren und Nase, aber ggf auch auf dem Kopf und Rücken bewirkt. Auf Sonnenbrand können häufig Entzündungen, Geschwürbildungen und Verkrustungen folgen. Hier ist einerseits die Anwendung von Sonnenblockern (Sonnencreme) mit Lichtschutzfaktor 30 (LSF30) erforderlich, anderseits kann auch durch Überziehen von leichten Shirts oder auch "BaseCaps" Schutz erzielt werden.

Unser Prinzip

Wir haben unsere Auswahl nach dem Prinzip getroffen, daß Bekleidung für Hunde der des Menschen qualitativ und funktionell in nichts nachstehen darf. Das Ergebnis spiegelt sich in der Haltbarkeit, Sicher­heit, Optik und in der ein­fachen Benutzung wieder.

 


Pfoten im Schnee:
Mit dem Hund entspannt durch die kalte Jahreszeit

er Winter hält Einzug, und sobald die ersten Flocken fallen, sind ausgiebige Spaziergänge mit dem Hund in der weißen Pracht ein Vergnügen, auf das sich Hunde und ihre Halter gleichermaßen freuen. Die Pfoten verlangen bei den Vierbeinern aber nun mehr Pflege. Insbesondere bei längeren Ausflügen im Schnee bilden sich im Fell und zwischen den Pfoten kleine Eisklumpen, die dem Hund das Laufen erschweren und Schmerzen verursachen können. Von Zeit zu Zeit müssen die Bröckchen vorsichtig entfernt werden.
 

Äußerst unangenehm aber gerade in der Stadt kaum zu vermeiden sind für alle Hunde Streusalz und Splitt. „Gegen Streusalz hilft das kurze Baden der Pfoten in handwarmem Wasser“, weiß Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO. „Anschließend die Pfoten und gegebenenfalls den ganzen Hund mit einem angewärmten Handtuch abrubbeln.“ TASSO-Tipp: Als Schutz der Pfoten vor Salz bieten sich fetthaltige Cremes wie Hirschtalg oder Melkfett an. Vor allem nach Spaziergängen bei matschigem Wetter sollten Hundehalter prüfen, ob sich keine kleinen, harten Laub- oder Splittstückchen oder sonstiger Schmutz in den Ballen festgesetzt haben.

Die meisten Hunde lieben Schnee, und Kälte macht ihnen nichts aus. „Bei kurzhaarigen, tropischen oder subtropischen Rassen ist jedoch eine gewisse Vorsicht geboten“, warnt McCreight. „Denn diese Hunde – beispielsweise der afrikanische Rhodesian Ridgeback oder der mexikanische Chihuahua – besitzen weniger Unterwolle und ein dünneres Unterhautfettgewebe. Sie frieren leicht.“ TASSO-Tipp: Abhilfe kann ein möglichst wasserabweisendes „Mäntelchen“ schaffen. Auf keinen Fall sollten diese kälteempfindlichen Hunde bei Minusgraden draußen angebunden werden. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer Lungenentzündung führen.

© Copyright TASSO e.V.